Symptome und Maßnahmen


Nicht zu viel, nicht zu wenig


Wird bei der Diabetestherapie Insulin eingesetzt, muss die Insulinmenge bestmöglich auf den jeweiligen Blutzuckerspiegel eingestellt sein. Andernfalls kann es bei unzureichender Insulindosierung zu einer Überzuckerung kommen bzw. bei einer zu hohen Insulindosierung zu einer Unterzuckerung.

 

Das auffälligste Diabetessymptom, das Ausschleusen überschüssigen Blutzuckers durch den Harn, tritt nur auf, wenn der Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum deutlich erhöht ist. Dementsprechend kommt es zu vermehrtem Harndrang und einem verstärkten Durstgefühl. Zudem klagen viele Betroffenen oftmals über Müdigkeit, Juckreiz, Benommenheit, Abgespanntheit, Sehstörungen und schlechte Wundheilung. In Kombination miteinander sind dies alles Zeichen für eine Diabeteserkrankung.

 

Das auffälligste Diabetessymptom, das Ausschleusen überschüssigen Blutzuckers durch den Harn, tritt nur auf, wenn der Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum deutlich erhöht ist. Dementsprechend kommt es zu vermehrtem Harndrang und einem verstärkten Durstgefühl. Zudem klagen viele Betroffenen oftmals über Müdigkeit, Juckreiz, Benommenheit, Abgespanntheit, Sehstörungen und schlechte Wundheilung. In Kombination miteinander sind dies alles Zeichen für eine Diabeteserkrankung.

 

Unterzuckerung

Von einer Unterzuckerung spricht man, wenn der Blutzucker einen Wert von 60 mg/dl unterschreitet. Ursache für solch einen niedrigen Blutzuckerwert kann eine Steigerung der Insulindosis ohne entsprechende Erhöhung der Kohlenhydratzufuhr sein oder aber das Auslassen einer Zwischenmahlzeit und übermäßige körperliche Betätigung. Der Körper reagiert auf diese Unterzuckerung mit Schweißausbrüchen, Zittern, Heißhunger und Verwirrung. Es besteht die Gefahr eines hypoglykämischen Schocks. 
Rasche Besserung verspricht die Aufnahme von schnell resorbierbaren Kohlenhydraten, wie sie in Traubenzucker, Cola oder einer Banane vorkommen.

 

Überzuckerung

Liegt der Blutzuckerwert in einem Bereich von 200-1.000 mg/dl, ist häufig eine unzureichende Insulindosierung oder sonstige falsche medikamentöse Behandlung der Grund. Doch auch falsche Ernährung – sprich: übermäßige Kohlenhydrataufnahme – oder eine Erkältung oder Entzündung können zu einer Überzuckerung führen. Neben den „normalen“ Symptomen wie häufiges Wasserlassen und ein starkes Durstgefühl, zählen ebenso Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen sowie ein obstartiger Mundgeruch zu den Begleiterscheinungen. Um die Gefahr eines diabetischen Komas abzuwenden, sollte neben der Insulingabe bzw. der Einnahme von blutzuckersenkenden Medikamenten viel Wasser getrunken werden – möglichst mineralhaltig.

 

Normalbereich

Als Mittelwert für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel gilt für den nüchternen Zustand ein Wert von 100 mg/dl und für den Zeitraum bis 2 Std. nach Aufnahme einer kohlenhydratreichen Mahlzeit ein Wert von ca. 140 mg/dl.

 

  Unterzuckerung
Blutzucker unter 60 mg/dl
Überzuckerung
Blutzucker 200–1.000 mg/dl
Ursachen Steigerung der Insulindosis ohne entsprechende
Erhöhung der Kohlenhydratzufuhr,
Auslassen einer Zwischenmahlzeit,
übermäßige körperliche Betätigung.
Unzureichende Insulindosierung, falsche
Ernährung (übermäßige Kohlenhydrataufnahme),
falsche medikamentöse Behandlung,
Erkältungen, Entzündungen.
Symptome Schweißausbrüche, Zittern, Heißhunger,
Verwirrung, Gefahr des Hypoglykämischen
Schocks.
Starkes Durstgefühl, Müdigkeit, Wasserlassen,
Appetitlosigkeit, Erbrechen,
obstartiger Mundgeruch, Gefahr des
Diabetischen Komas.
Maßnahmen Zu ergreifende Maßnahmen:
Zufuhr schnell resorbierbarer Kohlenhydrate
(Traubenzucker, Cola, Banane).
Zu ergreifende Maßnahmen:
Insulingabe bzw. blutzuckersenkende
Medikamente, Zufuhr von Wasser
und Mineralien.